Case Study: Stadtverwaltung Idar-Oberstein
Case Study: Stadtverwaltung Idar-Oberstein

Wie die Stadtverwaltung Idar-Oberstein ihre Führungskräfte in 3 Monaten zu mehr Gelassenheit, Selbststeuerung und Belastbarkeit entwickelte

VIDEO IST PLATZHALTER: RICHTIGES VIDEO KOMMT WENN FREIGEGEBEN

Führungskräfte, souverän in Veränderungen und schwierigen Zeiten: Training mit dem 3 Ebenen Modell
Ausgangslage des Kunden

Führung in der Verwaltung bedeutet heute: Verantwortung übernehmen, auch wenn der eigene Gestaltungsspielraum begrenzt ist. Bürgeranliegen, politische Erwartungen, gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung und interne Veränderung treffen auf einen Alltag, der zuverlässig funktionieren muss.

Bei der Stadtverwaltung Idar-Oberstein starteten die Führungskräfte mit sehr unterschiedlichen, aber verwandten Herausforderungen. Ein zentrales Thema war dabei:

Wie bleiben Führungskräfte handlungsfähig, wenn sie vieles nicht einfach ändern können – aber trotzdem Verantwortung tragen?

Gerade in Verwaltungsorganisationen ist diese Frage besonders relevant. Denn vieles ist von außen vorgegeben. Die Lernexpedition bestand also nicht darin, „Stress abzuschaffen“, sondern darin, einen besseren inneren Kompass für den Umgang mit Druck, Verantwortung und anspruchsvollen Gesprächssituationen zu entwickeln.

Vorgehen

Das Training wurde nicht als klassische Führungskräfteschulung erlebt. Die Teilnehmenden beschrieben es als individueller, interaktiver und experimentierfreudiger als bisherige Seminare. Statt reiner Wissensvermittlung ging es darum, die eigene Führung im Alltag wirklich zu verstehen – und Schritt für Schritt anders zu gestalten.


Gearbeitet wurde mit dem 3-Ebenen-Modell von Neuro Pioneers:

1. Verhaltensebene / Strategie:

  • Praxisnahe Reflexion konkreter Führungssituationen
  • Austausch zu Druckmomenten im Verwaltungsalltag
  • Anwendung von Techniken zur Selbstregulation in akuten Stresssituationen

2. Mindset Ebene / Story:

  • Reflexion persönlicher Stressmuster
  • Arbeit mit eigenen Werten als Orientierung unter Druck
  • Auseinandersetzung mit Akzeptanz und Veränderbarkeit
  • Entwicklung eines bewussteren Umgangs mit inneren Antreibern

3. Neuroebene / State:

  • HRV-/Stressmessung als Reflexionsinstrument
  • Entwicklung alltagstauglicher Routinen für mehr Führungsstabilität
  • Verbindung von körperlichem Zustand und Führungsverhalten
Unsere Resultate

Der größte Unterschied: Die Führungskräfte haben nicht einfach neue Methoden kennengelernt. Sie haben gelernt, sich selbst in Drucksituationen besser zu führen.

Ein Teilnehmer beschreibt diesen Unterschied sehr konkret:

„Ich kann mich jetzt auch an stressigen Tagen eher darauf konzentrieren, dass ich ruhig bleibe und vielleicht auch Entscheidungen, die nicht sofort getroffen werden müssen, dahin verschiebe, wenn ich wieder mehr Energie habe.“

Das ist mehr als Stressmanagement. Das ist Führungskompetenz: nicht sofort reagieren, sondern den richtigen Moment wählen.

Was sich konkret verändert hat

1. Aus Druck wurde Orientierung

Vor dem Training wurde Stress eher als etwas erlebt, das Energie zieht und den Tag bestimmt. Nach dem Training entsteht mehr Abstand zum eigenen Stress. Die Führungskräfte können ihn besser einordnen und bewusster mit ihm umgehen.

„Mein Umgang mit Stress ist entspannter tatsächlich, weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich damit umgehen kann.“

Die Wirkung: weniger inneres Getriebensein, mehr Klarheit in schwierigen Momenten.


2. Aus Reaktion wurde bewusste Führung

Mehrere Teilnehmende beschrieben, dass sie heute ruhiger, geduldiger und gelassener auftreten. Besonders stark ist dabei: Diese Veränderung bleibt nicht innerlich, sondern wird im Führungsalltag sichtbar.

„Ich fühle mich klarer als Führungskraft und glaube, ich wirke dadurch auch gelassener und vielleicht auch etwas souveräner als vorher.“

Die Wirkung: Führung wirkt weniger angespannt, weniger impulsiv und mehr auf Kurs.


3. Aus Erschöpfung wurde mehr Führungsenergie

Ein Teilnehmer startete mit Kopfschmerzen und dem Gefühl, dass der Tag sehr viel Energie fordert. Nach dem Training beschreibt er eine spürbare Veränderung:

„Ich fühle mich jetzt fitter und habe mehr Energie, um auf Stress auch zu reagieren.“

Die Wirkung: mehr Präsenz an langen Tagen, mehr Belastbarkeit in Entscheidungssituationen und mehr Spielraum, auch spät im Arbeitstag noch ruhig zu bleiben.


4. Aus „Ich muss funktionieren“ wurde Selbststeuerung

Ein starkes Ergebnis liegt auf der Mindset-Ebene. Die Teilnehmenden nehmen den Druck nicht mehr nur hin, sondern verstehen besser, was in ihnen passiert.

Eine Teilnehmerin beschreibt, dass sie sich heute zugestehen kann, gestresst zu sein – und gleichzeitig weiß, dass sie Werkzeuge hat, damit umzugehen.

Die Wirkung: weniger Kampf gegen den Stress, mehr Akzeptanz, mehr Handlungsfähigkeit.


5. Aus Seminarwissen wurde persönliche Expedition

Das Training wurde nicht als typische Schulung erlebt, sondern als anderer Zugang zu Führung: individueller, experimentierfreudiger und näher am eigenen Alltag.

„Ich habe das Training als sehr individuell empfunden. Das war ein großer Unterschied zu den bisherigen Führungskräfteseminaren.“

Ein anderer Teilnehmer beschreibt es als „sehr experimentierfreudig“ und als „ganz anderen Ansatz“.

Die Wirkung: Führungskräfte bleiben nicht bei Theorie stehen. Sie beginnen, ihre eigenen Muster zu erkennen, neue Wege auszuprobieren und Führung stärker von innen heraus zu entwickeln.

Über die Stadverwaltung Idar-Oberstein

Die Stadtverwaltung Idar-Oberstein gestaltet das öffentliche Leben der Stadt und bietet vielfältige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen.

Über 600 Mitarbeiter:innen

 Zuständig für 30.170 Einwohner

Mehr als 30 Fachbereiche

Fallstudie als PDF herunterladen

VIDEO IST PLATZHALTER: RICHTIGES VIDEO KOMMT WENN FREIGEGEBEN

Ausgangslage des Kunden

Führung in der Verwaltung bedeutet heute: Verantwortung übernehmen, auch wenn der eigene Gestaltungsspielraum begrenzt ist. Bürgeranliegen, politische Erwartungen, gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung und interne Veränderung treffen auf einen Alltag, der zuverlässig funktionieren muss. Bei der Stadtverwaltung Idar-Oberstein starteten die Führungskräfte mit sehr unterschiedlichen, aber verwandten Herausforderungen. Ein zentrales Thema war dabei:

Wie bleiben Führungskräfte handlungsfähig, wenn sie vieles nicht einfach ändern können – aber trotzdem Verantwortung tragen?

Gerade in Verwaltungsorganisationen ist diese Frage besonders relevant. Denn vieles ist von außen vorgegeben. Die Lernexpedition bestand also nicht darin, „Stress abzuschaffen“, sondern darin, einen besseren inneren Kompass für den Umgang mit Druck, Verantwortung und anspruchsvollen Gesprächssituationen zu entwickeln.

Vorgehen

Das Training wurde nicht als klassische Führungskräfteschulung erlebt. Die Teilnehmenden beschrieben es als individueller, interaktiver und experimentierfreudiger als bisherige Seminare. Statt reiner Wissensvermittlung ging es darum, die eigene Führung im Alltag wirklich zu verstehen – und Schritt für Schritt anders zu gestalten.


Gearbeitet wurde mit dem 3-Ebenen-Modell von Neuro Pioneers:

1. Verhaltensebene / Strategie:

  • Praxisnahe Reflexion konkreter Führungssituationen
  • Austausch zu Druckmomenten im Verwaltungsalltag
  • Anwendung von Techniken zur Selbstregulation in akuten Stresssituationen

2. Mindset Ebene / Story:

  • Reflexion persönlicher Stressmuster
  • Arbeit mit eigenen Werten als Orientierung unter Druck
  • Auseinandersetzung mit Akzeptanz und Veränderbarkeit
  • Entwicklung eines bewussteren Umgangs mit inneren Antreibern

3. Neuroebene / State:

  • HRV-/Stressmessung als Reflexionsinstrument
  • Entwicklung alltagstauglicher Routinen für mehr Führungsstabilität
  • Verbindung von körperlichem Zustand und Führungsverhalten
Unsere Resultate

Der größte Unterschied: Die Führungskräfte haben nicht einfach neue Methoden kennengelernt. Sie haben gelernt, sich selbst in Drucksituationen besser zu führen.

Ein Teilnehmer beschreibt diesen Unterschied sehr konkret:

„Ich kann mich jetzt auch an stressigen Tagen eher darauf konzentrieren, dass ich ruhig bleibe und vielleicht auch Entscheidungen, die nicht sofort getroffen werden müssen, dahin verschiebe, wenn ich wieder mehr Energie habe.“

Das ist mehr als Stressmanagement. Das ist Führungskompetenz: nicht sofort reagieren, sondern den richtigen Moment wählen.

Was sich konkret verändert hat

1. Aus Druck wurde Orientierung

Vor dem Training wurde Stress eher als etwas erlebt, das Energie zieht und den Tag bestimmt. Nach dem Training entsteht mehr Abstand zum eigenen Stress. Die Führungskräfte können ihn besser einordnen und bewusster mit ihm umgehen.

„Mein Umgang mit Stress ist entspannter tatsächlich, weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich damit umgehen kann.“

Die Wirkung: weniger inneres Getriebensein, mehr Klarheit in schwierigen Momenten.


2. Aus Reaktion wurde bewusste Führung

Mehrere Teilnehmende beschrieben, dass sie heute ruhiger, geduldiger und gelassener auftreten.

„Ich fühle mich klarer als Führungskraft und glaube, ich wirke dadurch auch gelassener und vielleicht auch etwas souveräner als vorher.“

Die Wirkung: Führung wirkt weniger angespannt, weniger impulsiv und mehr auf Kurs.


3. Aus Erschöpfung wurde mehr Führungsenergie

Ein Teilnehmer startete mit Kopfschmerzen und dem Gefühl, dass der Tag sehr viel Energie fordert. Nach dem Training beschreibt er eine spürbare Veränderung:

„Ich fühle mich jetzt fitter und habe mehr Energie, um auf Stress auch zu reagieren.“

Die Wirkung: mehr Präsenz an langen Tagen, mehr Belastbarkeit in Entscheidungssituationen und mehr Spielraum, auch spät im Arbeitstag noch ruhig zu bleiben.


4. Aus „Ich muss funktionieren“ wurde Selbststeuerung

Die Teilnehmenden nehmen den Druck nicht mehr nur hin, sondern verstehen besser, was in ihnen passiert.
Eine Teilnehmerin beschreibt, dass sie sich heute zugestehen kann, gestresst zu sein – und gleichzeitig weiß, dass sie Werkzeuge hat, damit umzugehen.


5. Aus Seminarwissen wurde persönliche Expedition

„Ich habe das Training als sehr individuell empfunden. Das war ein großer Unterschied zu den bisherigen Führungskräfteseminaren.“

Ein anderer Teilnehmer beschreibt es als „sehr experimentierfreudig“ und als „ganz anderen Ansatz“.

Die Wirkung: Führungskräfte bleiben nicht bei Theorie stehen. Sie beginnen, ihre eigenen Muster zu erkennen, neue Wege auszuprobieren und Führung stärker von innen heraus zu entwickeln.

Über die Stadverwaltung Idar-Oberstein

Die Stadtverwaltung Idar-Oberstein gestaltet das öffentliche Leben der Stadt und bietet vielfältige Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen.

  • Über 600 Mitarbeiter:innen
  •  Zuständig für 30.170 Einwohner
  • Mehr als 30 Fachbereiche
  • Fallstudie als PDF herunterladen


Die Stadtverwaltung Idar-Oberstein bietet seit einigen Jahren ergänzend zu fachlichen Weiterbildungsmaßnahmen auch Führungskräfteseminare zu vielen wechselnden Themen an. Erstmals nutzten wir das Team von Neuro Pioneers zu dem für uns neuen Ansatz, die Führungskräfte mit Wissen und Grundlagen aus dem Gebiet der Neurobiologie zu schulen und mit dem Angebot eines individuellen Coachings zu begleiten.
Neu war auch das Angebot, Verhaltensänderungen mit der Nutzung von Smartwatches messbar zu machen.

Nach drei Monaten der Zusammenarbeit ist die Resonanz der teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen echte Begeisterung. Die Rückmeldungen sind, dass sie mit dem vermittelten Wissen, welche spürbaren und messbaren Erfolge schon kleine Verhaltensänderungen im Alltag bewirken können, nun „gestärkt aus der Lernreise“ in den beruflichen und privaten Alltag starten.

Steffen und Anne, ganz herzlichen Dank dafür.

Wolfgang Petry

Leitender Bürobeamte & Ausbildungsleiter der Stadtverwaltung Idar-Oberstein

Du möchtest ähnliche Ergebnisse für Deine Führungskräfte erzielen? Vereinbare ein Erstgespräch und erfahre, wie das 3-Ebenen-Modell in Deiner Organisation eingesetzt werden kann